Naturheilpraxis - Kathrin Brämer
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Blutegel-Therapie

Wie funktioniert Blutegel-Therapie?

Die Blutegel-Therapie ist schon sehr lange bekannt und bewährt. Bereits in der Steinzeit haben die Menschen gewusst, dass das Beißen der Egel Linderung bei verschiedenen Beschwerden brachte. Bereits auf eine Zeit um 1.500 v.Ch. zurück gibt es Hinweise auf die Anwendung von Blutegeln in Ägypten. Aber auch im alten Indien u. China sowie bei den Urvölkern in Nord- u. Südamerika war die Behandlung mit Saugwürmern bekannt. Im Blutegelspeichel sind bis zu 100 verschiedene Substanzen enthalten.

 

Bereits der Biss des Egels löst auf der Haut einen Reiz aus, der wiederum auf die inneren Organe wirkt. Durch ihren Biss und während des Saugens geben die Egel schmerzlindernde, antientzündliche Stoffe ab, die zudem die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Diese Substanzen können auch tiefere Regionen erreichen und dort ihre Wirkung entfalten. Das eigentliche Saugen dauert unterschiedlich lange, manchmal fallen die Blutegel bereits nach wenigen Sekunden ab, manchmal dauert es bis zu 3 Stunden. Auch die Nachblutung nach nach dem Abfallen, die bis zu 12 Stunden dauern kann, ist Teil des Therapieeffektes. Nach Stillstand der Nachblutung entsteht eine kleine Kruste, die auf keinen Fall abgekratzt werden sollte.

Gerne erläutere ich Ihnen den konkreten Ablauf einer Behandlung.

Wann macht eine Blutegel-Therapie Sinn?

Bekannt und lange bewährt ist die Blutegel-Anwendung bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates und der Muskulatur - Arthrose (z.B. Knie, Daumensattelgelenk), Tennisellenbogen, Golfarm, Wirbelsäulenbeschwerden, Spannungskopfschmerzen, Myogelosen (Muskelhartspann z.B. in HWS, ISG), Baker-Zyste aber auch begleitend bei Fibromyalgie.

 

Blutegel werden auch erfolgreich in der plastischen Chirurgie eingesetzt.

 

Möglich ist auch die Anwendung von Blutegeln bei allen Beschwerden, die einen Aderlass sinnvoll erscheinen lassen, z.B. ein erhöhter Hämatokritwert, Polycythamia vera oder eine plötzlich ausbleibende Menstruation (auch durch OPs, Klimakterium oder Medikamente).

 

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind z.B. bei:

 

Prellungen, Quetschungen, Herpes Zoster, Hypertonie (adjuvant), Otitis, Achillessehnenbeschwerden, Kalkschulter, Krampfadern (kein kosmetischer Effekt!), akutem Hörsturz oder Tinnitus.

Woher kommen die Blutegel und was passiert mit den Tieren nach der Behandlung?

Die in meiner Praxis eingesetzten Blutegel kommen aus einer deutschen Zucht in Biebertal. Die Biebertaler Blutegelzucht hat eine lange Tradition und unterliegt strengsten Kontrollen der deutschen Behörden. Es können auch Import-Egel eingesetzt werden, die allerdings eine lange Zeit in Biebertal in Quarantäne waren und entsprechend sorgfältig behandelt wurden.

 

Nach dem Saugen fallen die Tiere ab, werden dann separat aufbewahrt und wieder nach Biebertal zurückgesendet. Dort können sie im sogenannten "Rentnerteich" bis ans Ende ihres Lebens verbleiben. Die in meiner Praxis eingesetzten Blutegel werden nicht getötet! Blutegel dürfen am Menschen nur ein einziges Mal angesetzt werden. Mir ist sehr wichtig, dass die Tiere in der Zucht, während des Transports und nach der Therapie respektvoll und sorgfältig behandelt werden und keinen Tod im Tiefkühlfach finden, wenn sie ihren Dienst getan haben. Die Kosten für den Rücktransport in den Rentnerteich sind bereits im Therapiepreis enthalten.

Wann sollte man KEINE Blutegel-Therapie anwenden?

Auf keinen Fall dürfen Blutegel eingesetzt werden bei Gerinnungsstörungen (Hämophilie u./o. ausgelöst durch Medikamente wie Marcumar, Warfarin, Xarelto, Heparin u.a.), Schwangerschaft, akuten fiberhaften Erkrankungen, einer erosiven Gastritis, fortgeschrittenen Lebererkrankungen oder anderen schweren Organerkrankungen, bei ausgeprägten Immunschwächen (HIV), Kollagenosen, Anämie, Leukämie, dialysepflichtigen Patienten oder unter Immunsupression. Es sollte auf keinen Fall eine Allergie auf bestimmte Eiweiße vorliegen.

Was kostet eine Blutegel-Therapie, wie oft muss sie durchgeführt werden und übernehmen die Krankenkassen die Kosten dafür?

Für Rückfragen zu genauem Ablauf und Kosten stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Jeder Fall sollte individuell betrachtet werden. Die Kosten der Therapie sind unabhängig von der Erstattungshöhe Ihrer Krankenkasse! Die Liquidation zur Einreichung bei der privaten Krankenversicherung wird nach GebüH mit dem Faktor 1 bis 3 erstellt. Beachten Sie bitte, dass die privaten Krankenkassen (auch Zusatzversicherungen) oft nur den 1-fachen Satz der GebüH erstatten. Es kommt immer auf den individuell abgeschlossen Vertrag an! Bitte erkundigen Sie sich vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse über die jeweiligen Erstattungshöhen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten hierfür keine Kosten.

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© Naturheilpraxis Kathrin Brämer

Naturheilpraxis

Kathrin Brämer - Heilpraktikerin
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