Naturheilpraxis - Kathrin Brämer
Naturheilpraxis - Kathrin Brämer

Chronic Fatique Syndrome/Myalgische Enzephalomyelitis

Was ist CFS/ME?

CFS steht für Chronic Fatique Syndrome. Zu deutsch: Chronisches Erschöpfungssyndrom und umschreibt eine komplexe, chronische Erkrankung, die zu erheblichen Beeinträchtigungen im Leben von Betroffenen darstellt. Im Vordergrund der Chronischen Erschöpfung steht eine anhaltende, lähmende Müdigkeit. Alle Aktivitäten werden auf ein Minimum reduziert, denn CFS-Patienten sind oft bereits mit kleinsten alltäglichen Aufgaben völlig überfordert.

 

In Deutschland ist CFS (Chronic Fatique Syndrome) unter Medizinern und in der Bevölkerung kaum ein Thema. Das Krankheitsbild wird oft als psychische oder psychosomatische Störung abgetan. Betroffene hören oft "Schlaf dich doch mal aus!" oder "Hab dich mal nicht so, jeder ist mal müde". Nichtbetroffene können sich kaum eine Vorstellung von der Schwere der Erschöpfung machen und auch Angehörige oder Freunde reagieren oft mit Unverständnis oder stehen hilflos daneben.

Wer ist von CFS/ME (Chronic Fatique Syndrome) betroffen?

Es kann im Prinzip Menschen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten treffen. Kinder erkranken an CFS genauso wie ältere Menschen. Am häufigsten tritt das Chronische Erschöpfungssyndrom bei Menschen mittleren Alters auf, Frauen betrifft es häufiger als Männer. Dabei ist CFS (Chronic Fatique Syndrome) keine seltene Erkrankung. Man schätzt, dass in Deutschland ca. 300.000 Menschen betroffen sind. Die Dunkelziffer ist aufgrund von Fehldiagnosen vermutlich wesentlich höher.

Welche Symptome treten bei CFS/ME (Chronic Fatique Syndrome) auf?

CFS - wie der Name schon sagt - ist ein Syndrom, eine Diagnose wird aufgrund mehrerer auftretender Symptome gestellt.

 

Internationale Leitlinien beschreiben die wichtigsten, gehäuft auftretenden Symptome und lassen sich zur Diagnose von CFS und zur Klassifizierung der Schwere der Erkrankung heranziehen.

 

Betroffene leiden unter schwerster Erschöpfung, die auch nach längerem Ausruhen nicht besser wird. Der Schlaf ist erheblich gestört. Konzentration ist kaum möglich, das Gedächtnis ist gestört. Schmerzzustände in Gelenken oder Muskeln sind typisch. Oft wird über Schwindel, Benommenheit, vernebeltes Denken, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Fiebergefühl oder Magen-Darm-Störungen geklagt. CFS-Erkrankte isolieren sich sozial, weil ein Umgang mit Freunden oder Familie kaum möglich scheint, denn kleinste Belastungen führen bereits zur Verschlechterung des Zustandes.

 

Häufige Belgeiterkrankungen des CFS:

 

  • Fibromyalgie
  • Reizdarm Syndrom
  • Kiefergelenk-Syndrom
  • Myofasziales Schmerzsyndrom
  • Migräne
  • Hashimoto
  • Reaktive Depression

Was sind die Ursachen für CFS/ME - das Chronische Erschöpfungssyndrom?

Bisher sind die Ursachen leider nicht geklärt. Unterschiedliche Auslöser für CFS/ME sind unter Wissenschaftlern in Diskussion, u.a. Infekte durch Viren oder Bakterien, Schäden auf zellulärer Ebene, Störungen im Immunsystem u.a. Oft scheint eine Kombination mehrerer Auslöser das Auftreten von CFS/ME (Chronic Fatique Syndrom) zu verursachen.

Kann das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) behandelt werden?

Die gute Nachricht ist Ja, zumindest können Therapien zu einer erheblichen Verbesserung der Symptomatik und der Lebensqualität führen. Die weniger gute Nachricht: Man braucht Geduld, denn von heute auf morgen sollte man keine Wunder erwarten.

 

Wichtige Voraussetzung für einen Therapieansatz ist in jedem Fall eine gründliche Diagnostik, die aus Anamnese und Labor bestehen sollte. Einige Laborparameter können Hinweise auf mögliche Ursachen geben.

 

Jede Behandlung ist jedoch zunächst als Therapieversuch zu sehen. Es gibt keine einheitliche Therapie für CFS-Erkrankte, ein ganz individuelles Konzept sollte erstellt werden. Einzelne Beschwerden des CFS-Krankheitsbildes sind dabei sehr gut therapierbar, andere wiederum weniger. Kurzfristige Besserungen sind gut möglich, der CFS-Kranke sollte sich jedoch auch auf mögliche Rückschläge einstellen und Geduld mitbringen. Auch eine Anpassung des Lebensstils und Selbstmanagement spielt für den Verlauf der Therapie eine wichtige Rolle.

Das Fatique Syndrome - die noch nicht chronifizierte Form

Fatique Syndrome (FS) ist eine Folgeerscheinung eines chronischen Stresses, die in unterschiedlichen Zeitintervallen je nach Belastung eintritt.

Dabei handelt es sich um eine schnelle Erschöpfbarkeit (zentrale Fatigue), welche sowohl den Körper, als auch die Psyche eines Betroffenen in Mitleidenschaft zieht.

FS zeigt sich durch eine stark eingeschränkte körperliche und mentale Leistungsfähigkeit - allerdings ohne Chronifizierung der Symptome.

Die Betroffenen fühlen sich physisch und psychisch nicht in der Lage, eine Tätigkeit aufzunehmen oder abzuschließen.

Bei FS kommen wie beim Chronischen Fatique Syndrome (CFS) vermutlich zwei Faktoren zusammen: Störungen im Stresshormonhaushalt und chronische Entzündungen.

Das Fatigue-Syndrom kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten, u.a.:

- Tumorerkrankungen (sog. Tumor-Fatigue)
Neuroborreliose
- Multiple Sklerose
- Parkinson
- Arthritis
- Epstein-Barr-Virus

Empfohlene Bücher zum Thema:

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Naturheilpraxis Kathrin Brämer

Naturheilpraxis

Kathrin Brämer - Heilpraktikerin
Schnieglinger Str. 130
90425 Nürnberg



Tel.: 0911/9534 73 37

E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-braemer.de

Bewertung wird geladen...

Sprechzeiten

Termine nach Vereinbarung!

Bitte nutzen Sie die Online-Terminvereinbarung!

 

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche