Naturheilpraxis - Kathrin Brämer
Naturheilpraxis - Kathrin Brämer

Chronisch erschöpft? Immer müde? Konzentrationsprobleme?

Dies können Symptome eines Burnout-Syndroms sein

Burn out - im Sinne von "körperlich ausgebrannt"

 

Wenn Sie sich morgens immer müde fühlen, schlecht aus dem Bett kommen, das Gefühl haben, nur mit viel Kaffee oder Cola durch den Tag zu kommen, Sie viel Appetit auf Salziges haben, Sie sich nach Sport eher erschöpft als erholt fühlen, Ihnen alles schwer fällt, auch Dinge, die Sie sonst gerne tun, Ihr Gedächtnis nachlässt und Sie sich manchmal wie benebelt fühlen - dann könnte es sein, dass Ihre Nebennieren nicht mehr die Leistung bringen, die der Körper benötigt. Hier heißt es aufpassen, um einem Burnout vorzubeugen.

 

Die Nebennieren sind Drüsen, die unmittelbar auf den Nieren sitzen. Sie haben die Aufgabe, dem Körper u.a. Stresshormone zur Verfügung zu stellen, vor allem Cortisol, aber auch Adrenalin und Noradrenalin.

 

Bei einer Nebennierenschwäche, auch Adrenal Fatique genannt, sind diese Drüsen eben nicht mehr in der Lage, dies in ausreichendem Maße zu tun und der Stoffwechsel leidet darunter. Oftmals wird auch die Schilddrüse in Mitleidenschaft gezogen, denn Nebennieren und Schilddrüse beeinflussen sich gegenseitig.

 

Nicht zu verwechseln ist jedoch die Nebennierenschwäche mit einer primären Nebenniereninsuffizienz, die z.B. durch eine Autoimmunerkrankung, Infektion oder operative Entfernung entstehen kann und sich in einem Morbus Addison äußert.

Wie kann es zu einer Nebennierenschwäche (Adrenal Fatique) kommen?

Jahrelanger Dauerstress, auch Beziehungsstress, traumatische Erlebnisse (Unfälle, Tod eines geliebten Menschen, Scheidung, Umzug etc.), Depressionen, chronische Schmerzen, Überforderung am Arbeitsplatz, im Alltag, Mehrfachbelastung durch Job, Haushalt, Kinder, Freizeit..., schwere Krankheiten, Wirbelsäulenprobleme, wenig Schlaf, starke Emotionen (Wut, Hass, Ärger...), zu viel sportliches Training, Umweltgifte, zu viel Süßes u.v.a. können die Nebennieren überfordern. Wenn hohe Belastung über einen längeren Zeitraum die ständige Produktion von Cortisol erfordert, können die Nebennieren irgendwann nicht mehr ausreichend Leistung bringen und erschöpfen.

Wie kann sich eine Nebennierenschwäche (Adrenal Fatique) äußern?

Typische Symptome können sein:

 

  • niedriger Blutzucker/Hypoglykämie, ständiges Bedürfnis zu Essen
  • chronische Müdigkeit/Energiemangel, Müdigkeit
  • geringe Stresstoleranz
  • niedrige Körpertemperatur/Frieren
  • benebeltes Denken, schlechte Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis
  • Depressionen, Ängste
  • Bindegewebsschwäche / schlechte Wundheilung
  • Immunstörungen / Allergien / wiederkehrende Infektionen
  • nicht Zunehmen oder nicht Abnehmen können
  • geringe Libido
  • Verdauungsstörungen
  • Reaktion auf Inhalantien
  • Schwindel bei schnellem Aufstehen
  • starke morgendliche Anlaufschwierigkeiten
  • Verlangen nach salzigen, fetten oder proteinreichen Lebensmitteln (Käse, Fleisch)
  • benötigt Kaffee, Cola oder Stimulantien um Morgens in Gang zu kommen
  • Energiemangel am Morgen und Nachmittags (15-17 Uhr)
  • kurzzeitige Besserung nach Mahlzeiten
  • Besserung wenn Stress nachläßt, z.B. Urlaub
  • Tendenz zum Zittern unter Druck

Wie kann man eine Nebennierenschwäche feststellen? Kann man dagegen etwas tun?

Die gute Nachricht lautet, es gibt inzwischen gute Diagnosemöglichkeiten, um die Leistungsfähigkeit der Nebennieren zu beurteilen. Und ja, sie können sich wieder erholen - aber, dies kann eine Zeit lang dauern.

Basis der Therapie von Erschöpfung bzw. Burnout ist eine umfassende Diagnostik auf mehreren Ebenen. Der medizinischen Diagnostik folgt die Erfassung der seelischen Befindlichkeit und der körperliche Regenerationsfähigkeit, um festzustellen, in wieweit die eigenen Ressourcen (zellulär und vegetativ) noch vorhanden, oder schon aufgebraucht sind.

Daraus ergeben sich dann die entsprechenden therapeutischen Konsequenzen

 

Diagnostik

  1. Anamnesegespräch

  2. Bestimmung der freien Radikale im Blut (oxidativen Stress des Organismus)

  3. Adrenaler Stressindex: Speicheltest zur Bestimmung des Cortisoltagesprofils, evtl. zusätzlich DHEA, Neurotransmitter (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, GABA, Serotonin) im Urin

  4. Vollblutanalyse (Spurenelemente und Mineralstoffe)

  5. Vegetative Funktionsdiagnostik: Messung der Herzratenvariabilität (HRV) zur Erfassung der Regulationsfähigkeit und Regenerationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems (Sympathikus, Parasympathikus)

 

Therapie

  • Optimierung von Ernährung, Bewegung, Lebensstil, Schlaf
  • Nahrungsergänzungsmittel zur Reduktion des Oxidativen Stresses, ggfs. initial per Infusion
  • Biofeedbacktraining, Atemtraining, HRV-Training, Entspannungstechniken zur Wiedererlangung der Regulationsfähigkeit u. Steuerung des vegetativen Energiehaushalts

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